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Jul

Jungparteien JSVP, Jungfreisinnige und Piraten haben das Referendum gegen die Buchpreisbindung zustande gebracht

Autor: cmadmin

Das Komitee „NEIN zu überteuerten Büchern“ hat der Bundeskanzlei heute Morgen 70‘344 Unterschriften für das Referendum gegen die Buchpreisbindung übergeben. Damit kann das Volk über die Wiedereinführung der Buchpreisbindung entscheiden.

Das überparteiliche Komitee von JSVP, Jungfreisinnigen, Piratenpartei, FDP, Exponenten der SVP, CVP und GLP hat in nur 2 Monaten 70’344 Unterschriften gesammelt. Dies ist ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Buchhandel und gegen staatlich fixierte Preise. Unterstützt wurde die Sammlung von der Migros und deren Tochter ex libris.

Erich Hess, Präsident der JSVP Schweiz, zeigt sich erfreut über den starken Rückhalt des Anliegens in der Bevölkerung: „Dank dem Referendum kann nun das Volk über die unsinnige Wiedereinführung der Buchpreisbindung abstimmen. Dies ist ein riesiger Erfolg für die JSVP, die Jungfreisinnigen und die Piratenpartei.“

Die Wiedereinführung der Buchpreisbindung schröpft den Konsumenten, insbesondere StudentInnen und Schüler. Zudem verfehlen fixe Preise das eigentliche Ziel: Statt den Buchmarkt zu schützen, zementiert eine Buchpreisbindung zu hohe Preise und schottet den Markt ab. Die versprochene Gewinnumverteilung von Verlagen zu Buchhändlern und Autoren ist eine staatsgläubige Träumerei.

Zudem war den Jungparteien die Online-Preisbindung ein besonderer Dorn im Auge: „Der Buchmarkt verändert sich, es werden etwa immer mehr e-Books gekauft. Den Online-Handel zusätzlich mit einer Preisbarriere einengen zu wollen, ist sinnlos. Damit werden einzig die innovativen Schweizer Online-Shops bestraft!“ erklärt Brenda Mäder, Präsidentin der Jungfreisinnigen Schweiz.

Dank dem zustandegekommenen Referendum kann diese falsche Strukturerhaltungspolitik zu Lasten des Konsumenten noch verhindert werden. Das Volk hat das letzte Wort:

Das Referendumskomitee hofft, dass die Bürgerinnen und Bürger die sinnlose und teure Buchpreisbindung ablehnen.

Es bildet sich bereits eine breite Koalition gegen die Buchpreisbindung bestehend aus diversen Parteien, Dachverbänden wie dem Schweizerischen Gewerbeverband sgv, Buchhändlern, Autoren und sogar Verlagen.

Kontakt:

  • Erich Hess, Präsident Junge SVP Schweiz, Tel. 079 328 77 86
  • Brenda Mäder, Präsidentin Jungfreisinnige Schweiz, Tel. 078 879 54 74
  • Denis Simonet, Präsident Piratenpartei Schweiz, Tel. 076 509 84 82
  • Nationalrat Lukas Reimann, lukas.reimann@parl.ch
  • Nationalrat Ruedi Noser, Tel. 076 355 66 64
  • Hans Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Tel. 079 285 47 09


Die Buchpreisbindung ist ein untaugliches, rückwärtsgewandtes Instrument und schadet den Konsumenten. Deshalb: Nein zu teuren Büchern und Nein zur Buchpreisbindung!
Brenda Mäder
Präsindentin Jungfreisinnige

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